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Staketenzaun Tor einbauen

Staketenzäune werden aufgrund ihrer natürlichen Optik immer populärer, sie passen am besten zu einem Bauerngarten, sind aber für jeden anderen Gartenstil gleichermaßen geeignet. Der größte Vorteil des Staketenzauns ist der spielend leichte Aufbau, der selbst Laien kaum vor Probleme stellen sollte. Am besten entscheidet man sich für die Variante auf der Rolle, diesen kann man auf die gewünschte Länge zuschneiden, oder bei längeren Zäunen mehrere Rollen miteinander verbinden.

Staketenzäune überzeugen durch Flexibilität und leichten Aufbau

Normalerweise sind die Staketen aus robustem und witterungsbeständigem Kastanienholz gefertigt, man findet aber auch Zäune aus Lärche, Eiche, Akazie oder Haselnuss. Damit man möglichst lange von dem Staketenzaun profitieren kann, sollte man beim Kauf unbedingt auf eine langlebige Holzart achten, hier ist eben die Kastanie besonders zu empfehlen. Die einzelnen Staketen sind fest in ein Drahtgeflecht eingedreht, man muss sie dann nur zwischen mehreren Pfählen aufspannen. Gerade das macht den Staketenzaun besonders flexibel, denn er muss nicht unbedingt grade sein und passt sich jedem Untergrund perfekt an.

Tore für den Staketenzaun sind als fertige Elemente erhältlich

Entscheidet man sich für einen Staketenzaun als Einfassung für das Grundstück oder eine Weide, sollte man auch unbedingt an einer Stelle ein Tor integrieren. Man bekommt die Tore bereits als fertige Komplettelemente inklusive zwei seitlicher Pfosten zu kaufen und muss sich dann nur noch um die Montage kümmern.

Da das Zaunelement durch das ständige Öffnen und Schließen doch sehr belastet wird, muss man gerade in diesem Bereich auf eine sorgfältige und stabile Befestigung achten. Für den Einbau des Tores braucht man neben dem entsprechenden Zaunelement noch Dachlatten, einen Spaten, Fertigzement, eine Stichsäge, einen Akkuschrauber und Holzschrauben.

Das Tor immer zuerst aufbauen

Soll ein Tor in den Staketenzaun integriert werden, muss das Tor immer zuerst aufgebaut werden, erst dann folgt der Zaun. Da der Zaun im Aufbau extrem flexibel ist, ist es immer einfacher, diesen an die Position des Tores anzupassen, als später das Tor an den Staketenzaun.

Zunächst wird das komplette Zaunelement gemäß Anleitung zusammengebaut und auch in die dazugehörigen Pfosten eingehängt. Während der Arbeiten liegt das Tor flach auf dem Boden, nur so hat man genügend Stabilität. Jetzt werden die Dachlatten so zurecht gesägt, dass man von einem zum anderen Pfosten zwei Stücke quer über das Tor legen kann. Damit der Komplettsatz schon vor der Montage ausreichend Stabilität hat, schraubt man die Latten dann auf den Pfosten fest. Es ist nicht notwendig auszumessen, wo die beiden Pfosten in den Boden eingelassen werden, um zu gewährleisten, dass das Schloss auch passt.

Das Tor wird jetzt im Gesamten an die Stelle gelegt, wo es stehen soll. Dann kann man die Position der beiden Pfosten markieren und entsprechende Löcher ausheben. Bei der Tiefe muss man berücksichtigen, dass das Tor später nicht auf dem Boden schleifen darf. Der Zement wird nach Herstellerangaben angerührt und so in die Löcher gefüllt, dass die Pfosten noch ausreichend Platz haben. Diese werden nun komplett mit Innenblatt in die Löcher gestellt und mit einem Gummihammer leicht hinein geschlagen. Nach zwei bis drei Tagen kann man die Stützlatten entfernen und das Tor nutzen, inzwischen kann man ja den Zaun links und rechts anbauen.