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Naturzaun

Der Naturzaun findet immer mehr Anhänger, denn er kann nicht nur mit seiner attraktiven Optik überzeugen, sondern auch im Hinblick auf die Umwelt punkten. Als Umrahmung für das Grundstück ist der Naturzaun besonders ästhetisch, denn er wird aus rein natürlichen Materialien hergestellt, wie zum Beispiel Weide, Haselnuss, Heidekraut oder Kastanie. Damit die schöne Optik nicht beeinträchtigt wird, werden die Verbindungsdrähte so angebracht, dass sie kaum auffallen. Nachdem der pflegeleichte und langlebige Naturzaun irgendwann ausgedient hat, muss er nicht als Sondermüll entsorgt werden. Da das Holz nicht chemisch behandelt wurde, kann man es einfach verbrennen und somit die Umwelt schonen.

Die Vorteile des Naturzauns sprechen für sich

Naturzäune sind nicht nur ein optisches Highlight auf jedem Grundstück, sie können auch mit jeder Menge Vorzügen aufwarten. Einen klassischen Holzzaun muss man in regelmäßigen Abständen mit einem neuen Anstrich versehen, damit das Holz gepflegt und vor Witterungseinflüssen geschützt wird, und um die Haltbarkeit zu verlängern. Bei einem Naturzaun hat man hingegen mit keinem Pflegeaufwand zu rechnen. Es ist jedoch sinnvoll, das Material dennoch mit einem natürlich Produkt zu imprägnieren, um länger Freude am Zaun zu haben und die hübsche Optik zu erhalten.

Gegenüber Zäunen aus Kunststoff, Metall oder Holz überzeugt der Naturzaun darüber hinaus auch in puncto Umweltbewusstsein. Flechtzäune aus Haselnuss verbreiten einen rustikalen Charme und sehen sehr kunstvoll und extravagant aus. Zäune aus Bambus passen ganz hervorragend zu Gärten, die minimalistisch im asiatischen Stil gestaltet sind. Ist ein natürlicher Sichtschutz erwünscht, kann man sich für einen Naturzaun aus Schilf entscheiden. Um das Grundstück einzufassen, kann man einen Kastanienzaun empfehlen, der auch einen Hauch von Landleben in städtische Gebiete bringen kann.

Der Staketenzaun als ideale Lösung – nicht nur für den Garten

Wenn es um Naturzäune geht, kommt man am Staketenzaun nicht vorbei, dieser ist meistens aus dem Holz der Edelkastanie gefertigt und kann sehr vielseitig eingesetzt werden. Der Naturzaun ist auch ideal dafür geeignet, Koppeln und Weiden für die Tierhaltung einzuzäunen. Hier zählt in erster Linie nicht die ansprechende Optik, sondern Robustheit, Langlebigkeit und die Sicherheit der Tiere. Dank des hohen Anteils an Gerbsäure im Kastanienholz nimmt das Holz auch Bissspuren von Tieren nicht sehr übel. Der Zaun kann in jeder beliebigen Höhe und Länge umgesetzt werden, durch ein Tor gelangen die Tiere sicher auf und von der Weide. Bei Bedarf kann der Zaun auch mit wenig Aufwand versetzt werden, zum Beispiel wenn eine Wiese abgegrast ist.

Auch die Tore gibt es in vielen verschiedenen Größen als Fertigelemente, die man ganz leicht in den Staketenzaun integrieren kann. Für einen Gartenzaun ist ein Tor mit einer Breite von 100 und 120 cm zu empfehlen. Die seitlichen Pfosten und das Zubehör für die Montage gehören in der Regel bereits zum Lieferumfang, ansonsten kann man die Teile beim Händler passend dazu erwerben. Der Zaun kann bezüglich Höhe, Länge und Wicklung ganz individuell nach den eigenen Wünschen und Anforderungen gestaltet werden, auch die Breite der Staketen ist individuell wählbar. Kastanienholz ist nicht nur besonders robust und witterungsbeständig, sondern gleichzeitig mit bis zu 25 Jahren auch sehr langlebig und unempfindlich gegenüber Pilzbefall und Insekten.

Der Haselnusszaun als unempfindlicher und robuster Sichtschutz

Ein außergewöhnliches Highlight in heimischen Gärten sind Haselnusszäune, die man bisher eher selten sieht. Dabei ist das Holz der Haselnuss sehr wetterbeständig und unempfindlich gegenüber mechanischen Belastungen. Die ungeschälten Äste der Haselnuss haben eine sehr reizvolle Optik und passen auch hervorragend in einen modernen Garten. Gerade als Sichtschutz sind sie ideal dafür geeignet, die Terrasse oder das Grundstück vor neugierigen Blicken zu schützen.

Schon vor der Zeit Christi verwendete man aus Haselnuss geflochtene Zäune zur Eingrenzung von Grundstücken, die Haselnusszäune haben also eine uralte Tradition. Im Vergleich mit Weidenruten sind die Zweige der Haselnuss viel dicker und stabiler, man kann sie nur mit großem Kraftaufwand verbiegen. Das Haselholz mit der rotbraunen bis graubraunen Rinde lässt sich auf vielfältige Art und Weise kombinieren und ist besonders rustikal und natürlich. Integriert man einen Haselnusszaun in ein Geländer aus Edelstahl und kombiniert noch Elemente aus Glas damit, ist das eine sehr aparte und originelle Idee. Die Haselnusszäune werden ohne den Einsatz von Chemikalien hergestellt und können später einfach über den Kompost entsorgt werden.

Ein Weidenzaun ist sehr vielseitig nutzbar

Weidenzäune werden ausschließlich aus natürlichen Rohstoffen hergestellt und brauchen keinerlei chemische Behandlung. Darüber hinaus stammt das Holz aus nachhaltigem Anbau, so dass ein wertvoller Beitrag zum Umweltschutz geleistet wird. Es gibt den Weidenzaun in unterschiedlichen Ausführungen, er wird entweder waagerecht oder senkrecht in Handarbeit geflochten. Der Weidenzaun kann nicht nur als Eingrenzung für das Grundstück dienen, sondern macht sich auch ideal als natürlicher Sichtschutz für den Garten oder die Terrasse. Darüber hinaus hat man mit dem Weidenzaun auch einen erstklassigen Windschutz. Besonders hübsch sieht der Naturzaun aus, wenn man Kletterpflanzen an ihm empor ranken lässt. Ideal ist er auch dazu geeignet, den Aufstellort der Mülltonnen zu verbergen. UV-Strahlung kann dem Weidenholz auf Dauer zusetzen und die Rinde angreifen, deshalb sollte man es von Zeit zu Zeit mit einem Pflegeöl für Holz bearbeiten.